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Flying Foxes SVS Post : Union Kuenring Flames - 83:37 (43:19)
Foxes stehen erstmals im Finale des Chevrolet-Cups... (PHOTOS ONLINE)

27. Feber 2010 - Erstmals in der Geschichte des Vereines Flying-Foxes SVS Post, steht der Verein im Finale des (Chevrolet)-Cups. Dies gelang auch dem Post SV nie! Bereits in der 2. Hälfte wurde der gesamte Kader eingesetzt, wobei das Durchschnittsalter in diesem Spielabschnitt der jeweils "spielenden fünf" etwa 17 Jahre war.
Alle eingesetzten Spielerinnen konnten Scoren.

Das Finale wird morgen, Sonntag den 28. Februar 2010 um 16.00 Uhr in der Sporthalle Hopsagasse (1200 Wien) abgehalten.
Seien Sie dabei wenn der Flying Foxes SVS Post vielleicht ein Stück Sportgeschichte schreiben kann!

Voll konzentriert starteten die von Headcoach Pinezich perfekt eingestellten Foxes. Kapitän Petra Steger führte am Beginn ihre Schwester Angela Steger, Crista Ricketts, Kimberly Dietz und Olga Solnyshkina aufs Feld. Diese ersten Fünf starteten mit einem 8 : 0 RUN in dieses Semifinale. Das Score wurde erreicht obwohl etliche weitere leichte Layups verhaut wurden. Die ersten Punkte gelangen den zuletzt gegenüber dem Saisonbeginn stark Ersatz geschwächten Gegnern erst nach fast 6 Minuten.

Erst vor einer Woche hatten die Damen von Union Kuenring für einen „Weckruf“ gesorgt. Damals wollten die Füchse im Schongang agieren, durch die gute Leistung von Kuenring in der Steigenteschgasse waren sie gewarnt worden. Vor allem die Lufthoheit in der Zone wurde vom ersten Augenblick an durch Solnyshkina und wenige Minuten später Vynuchalova erkämpft und eisern verteidigt. Dadurch kam Farcas nie wie gewohnt ins Spiel. Sie war diesmal eigentlich fast ein Ausfall bei Kuenring und zwang ihr Team zu Würfen von außen, die zumeist nicht das Ziel fanden. Dadurch war zu viel Druck bei Labes und der sehr jungen Pöcksteiner, dem beide doch nicht ganz gewachsen waren.

Der Einzug ins Finale war allen Füchsen sehr wichtig. Immerhin hatten die Flying Foxes in den letzten 5 Jahren kein einziges Spiel im Cup gewonnen, obwohl sie in der AWBL Meisterschaft immer mehr zum Maß der Dinge geworden waren. Letztes Jahr wurden sie durch eine fragwürdige juristische Entscheidung sogar gezwungen, nach dem Titelgewinn als Vynuchalova schon im Trainingslager des slowakischen Nationalteams war, zum vom ÖBV erzwungenen neuen Semifinale nach Wels zu fahren. Dort setzte es bekanntlich eine knappe Niederlage, weil nach dem Titelgewinn verständlicherweise schon viel gefeiert worden war.

Headcoach Pinezich spielte die erste Halbzeit bereits mit seiner Achterrotation. Alle konnten wirklich überzeugen. Die Zonenverteidigung des SVS Post wurde schon im ersten Viertel nicht wirklich geknackt. Kuenring gelangen im ersten Abschnitt 3, im zweiten 4 Feldkörbe. Auch im 2. Viertel erreichte Kuenring die ersten Punkte erst nach mehr als 5 Minuten bei 29 : 10! – Halbzeitstand 43 : 19.

Ab der 28. Minute erweiterte Headcoach Pinezich den spielenden Kader im 3. Viertel beim Stand von 63 : 21 zu einer Zwölferrotation. Er wollte doch schon einige für das wichtige Finale schonen und brachte seine Amerikanerinnen bis zum Ende gar nicht mehr. So kamen die 18 – jährige Gloria Demofike, und die 16 – jährigen Christine Ojo, Annika Pinezich und Beatrice Agbogbe zu ihrem ersten Einsatz in einem Cup Semifinale. Viertelende 65 : 27!

Im letzten Viertel waren zumeist 4 ganz junge mit nur einer erfahrenen Spielerin auf dem Feld. Diese Zusammensetzungen erspielten ebenfalls ein Plus. Ganz am Ende wurde nach Traineranordnung so gepasst, dass alle punkten konnten.

Punkte: Ricketts 19, Vynuchalova 15 (9 RB), Solnyshkina 13 (19 RB), Urban 9, Dietz 8, P. Steger 6 (7 A und 4 Bl), Faustmann und Pinezich je 3, Agbogbe, Demofike (4 RB) und Ojo je 2, A. Steger 1 (8 A).

Headcoach Pinezich: „Unsere Starting Five sind wenn sie in Form sind in Österreich konkurrenzlos. Es freut mich aber besonders, dass heuer weitere Spielerinnen den Anschluss gefunden haben. Es bedeutet keinerlei Schwächung wenn ich die Achterrotation spielen lasse. Ganz im Gegenteil, ich kann dadurch den Führungsspielerinnen Pausen zugestehen, was ihnen ebenfalls hilft. Natürlich war der Kampfgeist der Kuenringerinnen im letzten Abschnitt schon gebrochen. Trotzdem war es einfach toll dass wir mit den Jüngsten im Kader noch ein Plus herausgespielt haben.“

Sportdirektor Mag. Steger: „Dem Headcoach und allen Betreuern will ich aufrichtig gratulieren. Der Kader ist durch konsequentes Training mit Eigenbauspielerinnen größer geworden. Da werden wir doch wieder international spielen. Nun müssen wir diesen Erfolg im Finale noch bestätigen. Dies wäre für die Mädchen, den Headcoach Christoph Pinezich und mich der größte Erfolg, denn noch nie hat Post einen Cuptitel erkämpft. Ja es ist sogar der erste Finaleinzug. Am Ende zählt in einem Cupbewerb eben nur der Titel. Und den wollen wir uns holen. Das wird aber noch ein starkes Stück Arbeit.“

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