NEWS  -  TEAMS  -  TABELLEN  -  ERGEBNISSE  -  TERMINE  -  VEREIN  -  GALLERIE 
Ergebnisse
AWBL: 90:27 - FF : V 87
AWBL: 72:41 - FF : V87
AWBL: 13:52 - Enns : FF
AWBL: 45:89 - V87 : FF
CEWL: 94:64 - Piestans : FF
 
AWBL Meister 2007 AWBL Meister 2008 AWBL Meister 2009 AWBL Meister 2010 AWBL Meister 2011 AWBL Meister 2012 AWBL Meister 2013
Cup-Sieger 2010
Cup-Sieger 2011
Cup-Sieger 2012
Cup-Sieger 2013
 
Hauptsponsor

AWBL Spieltermine
Derzeit keine Spieltermine
Sonstige Termine
Derzeit keine Termine
Weitere Rubriken
 - Links   
 - Schnuppertraining   
 - Sponsoren/Partner   
Sponsoren
Wiener Städtische


Sportland NOE


Österreichische Lotterien
 [ zurück zur Übersicht ] 

Brno : FF - 90:64 (37:41)
Skandalöse 2. Spielhälfte in Brünn

28. Jänner 2015 - 22:19 / 37:41 // 59:53 / 90:64
Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel, nachdem die Foxes zu Hause knapp verloren hatten. Man musste auswärts daher mit einer Niederlage rechnen. Diese setzte es, aber wie war für alle mitgereisten sehenswert! Denn die Foxes wollten sich nicht leicht geschlagen geben und führten zur Halbzeit sensationell mit 37:41!

Die Foxes begannen mit Jaterra Bonds, Hallie Christofferson, Jana Lichnerova, Zsuzsa Szekely-Horvath und Kapitän Petra Steger. Sie zeigten sowohl defensiv als auch offensiv vom Start weg große Klasse und übernahmen schon in der 4. Minute erstmals die Führung. Nach raschen Foulproblemen war aber klar, dass die Bank etwas kurz besetzt ist!

Die Füchse nahmen das hohe Tempo – wie zuletzt immer in der FIBA CEWL – schon in den ersten Minuten an fighteten in jeder Situation zurück. Die Gegnerinnen aus Tschechien – derzeit vor dem Euroleague Team in der tschechischen Tabelle auf dem 2. Platz – wirkten in den ersten Minuten überrascht und konnten sich nie entscheidend absetzen. Die verdiente Pausenführung der Flying Foxes von 37:41 war aber doch eine Überraschung.

Dann folgte die 2. Hälfte, die von den Verantwortlichen der Flying Foxes als größter je erlebter Basetball Skandal empfunden wurde:
Der Druck von Valosun wurde durch grenzwertige und verletzungsgefährliche Fouls immer stärker. Brünn lag offensichtlich noch die Heimniederlage des Vorjahres im Gemüt. Mit der längeren Bank konnte es - wohlwollend von den heimischen Schiedsrichtern toleriert – mit regelwidriger Aggressivität agieren, die meist ungeahndet blieb. Diese immer härtere Gangart wurde dem heimischen Team erlaubt, umgekehrt wurde aber bei Aktionen der Foxes mehr als kleinlich gepfiffen. Die Foxes waren ungeschütztes Freiwild: Das Freiwurf Verhältnis war in diesem Abschnitt 13:4! Dadurch erreichte Brünn eine plus 6 Führung nach 3 Vierteln.

Nochmals stemmten sich alle gegen die Niederlage. Nachdem aber etliche schwerste und gefährliche Fouls nicht geahndet worden waren wollte Jana Lichnerova und mit ihr das ganze Team abtreten. Headcoach Sterbenz wollte einen Skandal vermeiden. Er wusste ja schon vor diesem Spiel, dass das CEWL Final Four nicht mehr erreichbar war. So spielte er das Match ohne Kapitän Petra Steger, Jana Lichnerova, Hallie Christofferson und Jaterra Bonds zu Ende. Ohne korrekten Abschied rannten die Funktionäre der Gegnerinnen nach dem Spiel davon, die sich offensichtlich für das eigene Verhalten und die Match Verantwortlichen genierten. Denn jeder versteht, dass ein Viertel Ergebnis von 31:11 normal nicht zustande gekommen wäre. Die Verantwortlichen übergaben nicht einmal einen Spielbericht!

Präsidentin Mag. Helga Steger: „Heute haben wir leider die chauvinistische und hässliche Seite unseres Sports kennengelernt. Schade! Ich wollte nicht, dass mein Team abtritt. Denn dann hätte man behauptet, wir seien schlechte Verlierer. Zur Pause haben wir – bei leichter Benachteiligung – mit 4 Punkten geführt. Am Ende mit minus 26 verloren. Wer sich mit Basketball auskennt benötigt keine Erklärung. Wenn eine so besonnene Spielerin wie Jana Lichnerova abtreten will sagt dies alles! Brünn wird die CEWL trotzdem nicht gewinnen, vor allem nicht mit korrekten Schiedsrichtern. Vielleicht wird Brünn sich nicht einmal für das Final Four qualifizieren. „So what?!“

Werferinnen: Bonds 20, Christofferson 16, Lichnerova 10, P. Steger und Kostov je 6, Oefner 4, Klar und Szekely-Horvath je 1, Cvetinovic.

 [ zurück zur Übersicht ] 

 - ©