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AWBL: 45:89 - V87 : FF
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Banska Bystrica : FF - 53:85 (25:49)
Flying Foxes gewannen die ASWBL in Banska Bystrica überzeugend

09. März 2014 - Der erste Meister der 2013 neu installierten ASWBL (Austrian Slovak Women Basketball League) heißt Flying Foxes SVS Post. Das Team konnte im Finale gegen die Gastgeberinnen, die am Vortag Klosterneuburg geschlagen und am Einzug ins Finale gehindert hatten, trotz des lautstarken Publikums und des Heimvorteils ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht werden und siegten ungefährdet!
10 : 20, 15 : 19, 12 : 21, 16 : 15

Als Höhepunkt des ASWBL Final Four Turniers in Banska Bystrica an diesem Wochenende ging es im Finale zwischen den Gastgeberinnen von BK SKP 08 Banska Bystrica und dem regierenden österreichischen Meister Flying Foxes SVS Post um den ersten Meistertitel der - in dieser Saison erstmals ausgetragenen – länderübergreifenden Damenliga. Angesichts der Ergebnisse aus dem Grunddurchgang konnten die Füchsinnen einen deutlichen Sieg erhoffen.

Sie gingen voll konzentriert in dieses wichtige Spiel und konnten der Favoritenrolle gleich in der Anfangsphase voll und ganz gerecht werden. Die Mannschaft von Headcoach Sterbenz begann wie zuletzt oft mit Kapitän Petra Steger, Sheylani Peddy, Elisabeth Pavel, Zsuzsana Horvath und Jessica Franz. Diesen 5 Damen – nach 7 Minuten kam dann noch Lichnerova für Pavel – gelang ein toller Start ins Spiel, mit dem man den Grundstein für den am Ende klaren Erfolg legen konnte. Die Flying Foxes wollten keine Euphorie, wie sie manchmal zu einem positiven Lauf führen könnte, bei den Gegnerinnen, dem Heimpublikum und den slowakischen Schiedsrichtern aufkommen lassen. Post zeigte in dieser Phase seine Überlegenheit, verwertete hochprozentig und hatte sich nach 7 Minuten mit 6 : 20 bereits deutlich abgesetzt. Nach einem Gegenkorb folgte ein 10 : 0 Run, ehe die Gastgeber mit der Sirene erstmals zweistellig anschreiben konnten. Nach zehn gespielten Minuten war bereits vorentscheidend ein plus 20 gegeben. Es war vielleicht das beste Viertel der letzten Wochen – 10 : 30!

In der Folge wurden bei den Niederösterreicherinnen bereits alle Damen eingesetzt. Ein wenig ging wegen der deutlichen Führung die Intensität zurück. Die Slowakinnen fanden dadurch besser in die Partie. Mit sehenswerten Aktionen brachte man das Heimpublikum zum Jubeln. Aber auch die zweite Bankhälfte der Foxes war mehr als ebenbürtig. In dieser Phase wurde mit Point Guard Klar vor allem das Pass Spiel forciert und Systeme geprobt. Die junge slowakische Truppe musste rasch erkennen, dass es gegen die Foxes nichts zu holen geben würde, hielt aber einsatzfreudig und beherzt dagegen. Halbzeit 25 : 49!

Bis zur 24. Minute machte der österreichische Meister im dritten Viertel endgültig den Sack zu. Der Vorsprung konnte auf 18 : 43 noch weiter ausgebaut werden. Wegen des Cup Final Fours vergangene Woche, dieses ASWBL Final Fours sowie des FIBA CEWL Final Fours am kommenden Wochenende wurde ab der 25. Minute und noch mehr besonders im Schlussviertel dann mit den Kräften hausgehalten. Denn 6 schwere Spiele innerhalb von 2 Wochen ist eine hohe Belastung für die Spielerinnen. Die Schlüssel Spielerinnen Peddy, Horvath, Lichnerova und P. Steger wurden daher weitgehend geschont. Der kämpferische Einsatz der Gastgeberinnen wurde mit etwas Glück mit einem knappen Sieg des letzten Spielabschnitts belohnt. Der deutliche 53:85-Triumph der Füchsinnen war jedoch zu keinem Zeitpunkt Gefahr.

Mag. Helga Steger (Präsidentin): „Ein sehr stimmungsvolles Finale! Dazu will ich den Verantwortlichen aus der Slowakei herzlichst gratulieren. Banska Bystrica ist eine sehr schöne Kleinstadt. Durch unser sehr schönes Hotel in einem historischen Gebäude am Rande der Fußgängerzone und die wunderbare slowakische Küche waren unsere Spielerinnen besonders motiviert. Sie fühlten sich vorübergehend wie in einem Kurzurlaub, brachten aber ihre Freude trotzdem durch gute Leistungen auf das Parkett. Damit haben wir in der Slowakei beste Werbung für den österreichischen Basketball Sport gemacht.

Leider konnte unsere erkrankte AWBL Präsidentin Mag. Brigitte Zahour, die am Zustandekommen dieses neuen sehr interessanten Bewerbes großen Anteil hatte und der wir alle baldige Genesung wünschen, die Reise nicht mitmachen. Deswegen musste ich als Stellvertreterin für sie die Gespräche mit den Funktionären des slowakischen Verbandes führen, die diese Liga gerne weiter ausbauen wollen. Ich habe klargelegt, dass die Wegstrecken für die Anreisen nicht verlängert werden dürften. Wegen des guten Rufs dieser ASWBL wollen weitere Teams wie etwa Kosice gerne mitwirken. Wir haben aber in allen Vereinen Berufstätige und Studenten, deswegen müssen alle, ganz besonders etwa auch das Team von UBI Graz leicht hin- und herfahren können. Dies wurde mir von den Verantwortlichen zugesagt.

Ich gratuliere im Namen der AWBL und auch meines Teams den Gastgeberinnen von Banska Bystrica zu einer toll organisierten Veranstaltung sowie ihrer guten Leistung im Finale.“

Headcoach Laszlo Sterbenz: „Ich bin sehr zufrieden mit dem gestrigen und heutigen Auftritt meiner Mannschaft. Wir haben eine geschlossene Teamleistung gezeigt und wirklich souverän und verdient gewonnen. Außerdem konnten wir neue Basketball Freundschaften schließen. Die zahlreichen fairen Zuseher zeigten sich überrascht, dass in Österreich auf so hohem Niveau Damen Basketball gespielt wird! Wenn alle gesund und voll konzentriert sind haben wir schon die Klasse, auch im Meistercup bestehen zu können. Dazu müssten wir aber erst die taugliche Halle haben.“

Werferinnen: Peddy 20, Pavel 16, Horvath und P. Steger je 10, A. Steger und Franz je 8, Faustmann 6, Lichnerova 4, Jakubowski 2, Klar 1.



Flying Foxes SVS Post vs. Basket Flames 96:56 (45:22)
- 19:17, 26:5, 30:17, 21:17

Das Team Flying Foxes SVS Post erreichte souverän das Finale. Zunächst wollte es die Mannschaft von Headcoach Laszlo Sterbenz zu locker und schonend angehen. Sie hatte durch sehr viele Fehlwürfe mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Die Flames hielten gut dagegen und versuchten es mit schnellen Würfen, die manchmal gut verwertet wurden – 19 : 17.

Im zweiten Viertel sorgten die Foxes dann prompt für klare Verhältnisse. Sie zeigten ihre spielerische und körperliche Überlegenheit in der Offensive. Durch eine wesentlich konzentriertere Defensive machten die Flames in diesem Spielabschnitt nur mehr fünf Gegenpunkten, obwohl bei den Foxes schon die große Rotation eingesetzt hatte. SVS erreichte nach dem verhaltenen Start bereits eine mehr als komfortable und vorentscheidende Halbzeitführung. Mit 45:22 ging es in die Kabine.

Nach Seitenwechsel schalteten die Flying Foxes dann wieder einen Gang zurück, blieben aber konzentriert. Coach Laszlo Sterbenz konnte seinen Leistungsträgerinnen Peddy und Pavel – sie hat seit dem Umknicken im Cup Final Four ein Fußgelenksproblem – im Hinblick auf das ASWBL Finale am nächsten Tag und das FIBA CEWL Final Four am nächsten Wochenende in Alba Iulia wieder längere Erholungspausen gönnen. Die Flames fanden nach ihrem Tief im zweiten Viertel wieder zum gewohnten Spiel und konnten gegen den übermächtigen Gegner eine respektable Leistung zeigen. Am Ende blieb es bei einem weiteren klaren Sieg der Flying Foxes. Sie sicherten sich mit einem lockeren 96:56-Erfolg den Finaleinzug. Im Endspiel am Sonntag trafen die Niederösterreicherinnen auf die Gastgeber aus Banska Bystrica, die sich gegen die BK Duchess durchsetzen konnten.

Werferinnen: Petra Steger 18, Peddy und Angela Steger je 16, Horvath 14, Lichnerova 11, Franz 10, Pavel 6, Faustmann 4, Klar 1, Jakubowski.

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