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AWBL: 90:27 - FF : V 87
AWBL: 72:41 - FF : V87
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FF : Duchess - 91:39 (57:20)
Machtdemonstration der Flying Foxes im 1. Finale

06. April 2014 - Wenig spannend gestaltete sich die erste Begegnung der Finalserie best of five. SVS Post ließ den BK Duchess keine Chance. Viertelergebnisse 28 : 12, 29 : 8, 22 : 6, 12 : 13!

Im ersten Spiel der best-of-five Finalserie zwischen dem regierenden Meister Flying Foxes SVS Post und den BK Duchess stellten die Füchsinnen eindrucksvoll alle Weichen auf die erneute Titelverteidigung. Sie starteten hochkonzentriert und entschlossen in dieses erste Finale und wollten ihrer Favoritenrolle – nachdem man sich in der Halbfinalserie nicht ganz so deutlich wie sonst durchgesetzt hatte – diesmal von der ersten Minute an gerecht werden.

Das Spiel begannen Kapitän Petra Steger, Sheylani Peddy, Elisabeth Pavel, Jessica Franz, und Zsuzsana Horvath. Pavel gehörte der erste Sprungball, Franz der erste Korb. Plank konnte zum einzigen Mal mit 2 : 2 ausgleichen. Zwei Inside Aktionen brachten die erste deutlichere Führung der Foxes durch Pavel zum 6 : 2. Wieder Franz und Pavel erhöhten in der 3. Minute die Punkte des Meisters bereits auf 10. Nochmals wollten sich die Duchess mit einem Korb zum 10 : 6 Mut machen. Nach diesem kurzen Abtasten legten die Füchsinnen bis zur 8. Minute einen 15:0-Run aufs Parkett und konnten sich auf 25 : 6 absetzen. Der Klasse Unterschied des auch international erfolgreichen Meisters zu den bemühten Damen aus Klosterneuburg war einfach zu groß. Durch fliegende Aktionen vor allem zwischen Peddy, P. Steger und Pavel ließen sie sich sichtlich aus dem Konzept bringen. Sie zeigten viel Respekt vor dem in jeder Hinsicht überlegenen Gegner. Headcoach Sterbenz hatte schon auf seine Neunerrotation umgestellt. Es dauerte bis fast zum Ende des ersten Viertels ehe die Duchess dann doch noch durch 3 Feldkörbe 6 Zähler gut machen konnten – Viertelpause 28:12!

Auch in der Folge änderte sich an diesen Verhältnissen nicht viel. Ein weiterer 18 : 2-Run in den ersten 5 Minuten des zweiten Viertels ließ die Füchsinnen immer weiter und unerreichbar wegziehen – 46 : 14. Im Gegensatz dazu agierten die Gäste aus Klosterneuburg zumeist zögerlich und ohne das nötige Selbstbewusstsein. Die Foxes konnten das Spiel fast komplett nach Belieben gestalten. Vor allem ihre Vorteile im Inside-Spiel wurden souverän ausgespielt, Pavel und Lichnerova konnten von den Duchess nie unter Kontrolle gebracht werden. Bis zur Pause waren die Gastgeberinnen deutlich und vorentscheidend auf 57 : 20 davongezogen.

Nach Seitenwechsel präsentierten sich die Klosterneuburgerinnen trotz des hohen Rückstands weiterhin entschlossen, doch ihr Kampfgeist erfuhr einen bitteren Dämpfer, weil ihnen in den ersten 5 Minuten nur 2 Punkte gelangen. Die Foxes konnten nahtlos an die überragende Leistung der ersten Halbzeit anschließen und behielten die volle Kontrolle über das Spiel. In der Defensive agierte man weiterhin sehr aufmerksam und konnte die zahlreichen Passfehler der Duchess zu leichten Fastbreak Punkten verwerten. Symptomatisch die letzte Auszeit der Duchess in der Headcoach Sterbenz statt neue Anweisungen zu geben keine Verbesserung des eigenen Spiels mehr einfiel. In dieser kurzen Pause schlug eine Spielerin vor, über das morgige Wetter zu sprechen, was ein kollektives befreites Lachen aller inklusive Headcoach auslöste. Peddy wurde danach ab der 26. Minute schon für die nächsten Finalspiele geschont. Sie kam nur mehr kurz am Beginn des letzten Viertels.

Nachdem SVS Post im dritten Abschnitt trotz der vorzeitigen Schonung nur sechs Gegenpunkte der Duchess zugelassen hatte, war die Begegnung mit 79 : 26 bereits vor Beginn des Schlussviertels entschieden. Dessen war sich offenbar auch Headcoach Sterbenz und das Team des Titelverteidigers bewusst, setzte auf Schonung der Schlüssel Spielerinnen und spielte jeweils nur mehr mit einer Dame der Starting Five. Bei den Füchsinnen war nun die Luft offensichtlich draußen. Die weiterhin beherzt spielenden Gäste konnten zwar den 4. Abschnitt knapp gewinnen, blieben unter dem Strich jedoch unter ihren eigenen Erwartungen. Am Ende siegten die Flying Foxes ungefährdet mit 91 : 39. Sie machten einen wichtigen Schritt zum achten Meistertitel in Serie!

Foxes Werferinnen: Pavel 23, Peddy 22, P. Steger 12, Franz 9, A. Steger 8, Faustmann 7, Horvath und Lichnerova je 4, Jakubowski 2, Klar.

Duchess Punkte: Novakovic 11, Nwafor 8, Jurhar 6, Bauer Kampitsch und Plank je 4, Picorusevic 2, Kadensky, Prancic, Macho.

Präsidentin Mag. Helga Steger: „So konzentriert wie in diesem Spiel haben wir in der Meisterschaft schon lange nicht begonnen. Mein Team wollte keine Hoffnungen des Gegners aus Klosterneuburg aufkommen lassen. Jeder Zuseher konnte sehen, wie viel alle eingesetzten Spielerinnen durch die schweren Spiele gegen europäische Top Teams gelernt haben. Ein Teil der Klosterneuburger Fans hat dies mit Applaus anerkannt. Sogar jenen Einzelnen, die bei Fehlwürfen am Anfang Spielerinnen von uns noch verhöhnen wollten, blieb dies mit Fortdauer dieses 1. Finales im Hals stecken. Zu groß war der Unterschied in der Leistung. Headcoach Sterbenz hat in seiner ruhigen Art alle unsere Damen toll weiter entwickelt. Ich freue mich, dass er nächste Saison bei uns weitermacht, obwohl seine Anfahrten aus Sopron bei Wind und Wetter nicht immer leicht sind. Deswegen wollen – fast – alle Spielerinnen bei uns bleiben um wieder gegen echte internationale Klasse zu spielen. An ein Nationalteam, das für keine Qualifikation zur echten Europameisterschaft genannt wird, denkt bei den Flying Foxes niemand. Diese Gegner in der sogenannten EM der kleinen Länder sind absolut keine sportliche Herausforderung.“

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